Publikation „Ressourcenpolitik Holz – Strategie, Ziele und Aktionsplan Holz“

Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) ist in Abstimmung mit verschiedenen Partnern federführend für die Ressourcenpolitik Holz zuständig. Diese Politik hat zum Ziel, dass Holz aus Schweizer Wäldern nachhaltig und ressourceneffizient bereitgestellt, verarbeitet und verwertet wird. Sie leistet damit einen Beitrag an die Wald-, Klima- und Energiepolitik. Zur Umsetzung dient der Aktionsplan Holz mit den drei Schwerpunkten „Optimierte Kaskadennutzung“, „Klimagerechtes Bauen und Sanieren“ sowie „Kommunikation, Wissenstransfer und Zusammenarbeit“. Beim BAFU kann eine Broschüre mit allen wichtigen Informationen dazu als PDF heruntergeladen oder in der Druckversion bestellt werden.

Der Holzvorrat im Schweizer Wald steige stetig, schreibt das BAFU. Gründe hierfür seien kleinstrukturierte Waldeigentumsverhältnisse, das Angebotsverhalten der Waldbesitzer, geländebedingt hohe Holzerntekosten wie auch die schwache Nachfrage nach bestimmten Sortimenten, insbesondere nach Laubstammholz. Der Bund formulierte 2008 unter der Federführung des BAFU die Ressourcenpolitik Holz. Dies geschah in enger Zusammenarbeit mit den relevanten Sektoralpolitiken und der Schweizer Wald- und Holzwirtschaft. Sie wurde 2013 und 2016 aktualisiert. Seit 2009 wird die Ressourcenpolitik Holz mit dem Aktionsplan Holz umgesetzt. Dabei steht der ökologisch und ökonomisch sinnvolle Einsatz von Holz im Vordergrund. Ressourceneffizient und volkswirtschaftlich wünschbar seien insbesondere Nutzungskaskaden, die vor einer energetischen eine stoffliche Nutzung vorsehen. Allerdings fehlten in der Schweiz einzelne Verarbeitungsbereiche für eine lückenlose Kaskade. Bei der energetischen Verwertung werde ein hoher Gesamtwirkungsgrad angestrebt, heisst es weiter.

Die gegen Ende der beiden Programmphasen (2009–2012, 2013–2016) durchgeführten Evaluationen sowie die Rückmeldungen der relevanten Akteure hätten gezeigt, dass die Ziele der Ressourcenpolitik Holz richtig gesetzt worden seien. Die Umsetzung dieser Ziele trage zur Lösung aktueller gesellschaftspolitischer Herausforderungen bei, namentlich der Schweizer Klima-, Energie- und Regionalpolitik. Der Aktionsplan soll mit stärker fokussierten Schwerpunkten weitere vier Jahre (2017–2020) fortgeführt werden.

Zur Publikation auf der Webseite des BAFU

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