Prix Lignum 2018: Herausragende Holzprojekte gesucht

Für den Prix Lignum 2018 werden Projekte gesucht, die den innovativen Einsatz von Holz in Bauwerken, im Innenausbau, bei Möbeln und künstlerischen Arbeiten auszeichnet.

Der Prix Lignum wird alle drei Jahre in fünf Grossregionen der Schweiz verliehen. Es können Projekte eingereicht werden, welche zwischen dem 1. Januar 2014 und dem 28. Februar 2018 fertig gestellt wurden. Die Eingabefrist läuft bis zum 28. Februar 2018. Nach den Preisverleihungen Ende September 2018 wird die Wanderausstellung des Prix Lignum in der ganzen Schweiz an verschiedenen Orten präsentiert. Die BFH unterstützt den Prix Lignum als Partnerin .

Mehr Informationen: Prix Lignum 2018

(Quelle: www.prixlignum.ch)

EPAL Academy Webinarreihe: Paletten & Palettenmanagement

Mit Webinaren geht die EPAL Academy (European Pallet Association e.V. – EPAL) neue Wege. Das Knowhow der EPAL, die seit 25 Jahren die Qualitätssicherung des weltweit größten Palettenpools verantwortet, soll möglichst vielen Nutzern aus allen Bereichen in Lager und Logistik zugutekommen. Daher bietet die EPAL Academy neben den Vor-Ort-Seminaren in den Unternehmen nun auch die Möglichkeit, Inhalte als Webinar am Bildschirm zu verfolgen. Die Inhalte richten sich an EPAL-lizenzierte Hersteller und Reparateure ebenso wie an Logistikexperten und Interessierte. Dadurch, dass die Webinare branchenübergreifend angeboten werden, erwarten die Organisatoren einen spannenden Austausch im Anschluss an die Webinare.

Ziel der ersten Webinarreihe ist es, einen Überblick über Neuigkeiten und Möglichkeiten zu geben sowie Tipps für die Praxis aufzuzeigen, um den Umgang und das Management von Paletten stressfreier und mit weniger Aufwand zu gestalten. Hierfür sind kurze, komprimierte 30-Minuten Vorträge mit einer anschließenden 15 bis 20- minütigen Frage-/Antwort-Session geplant. In den Frage-/Antwort-Sessions können Fragen der Teilnehmer interaktiv gestellt und beantwortet werden. Stattfinden werden die Webinare jeweils an Donnerstagen zwischen 11:00 und 12:00 Uhr. Folgende Termine und Themen sind für die ersten sieben Webinare geplant:

22.02.2018: Aktuelle Trends auf dem Ladungsträgermarkt: Was tut sich auf dem Ladungsträgermarkt und was für Auswirkungen haben die aktuellen Entwicklungen?
08.03.2018: Grundlagen des Palettenmanagements: Nutzen von professionellem Palettenmanagement, aktuelle Ansätze und Möglichkeiten
22.03.2018: Kosten / Nutzenrechnung beim Palettenmanagement: Wo entstehen Kosten? Welchen Nutzen habe ich konkret? Berechnungsmethoden für die Evaluierung
12.04.2018: Optimierung des Palettentauschs: Praxistipps für einen möglichst stressfreien Ablauf
26.04.2018: Optimierung durch definierte Palettenqualität: Paxistipps zur Optimierung von Sortierung und Handling
17.05.2018: Dienstleister, Internetplattformen, Apps & Co: Überblick über Konzepte, Anbieter und Möglichkeiten
07.06.2018: Die Palette der Zukunft: Expertenmeinungen und Einschätzungen zur Zukunft von Paletten und Palettenmanagement.

Durch eine Kooperation mit der swoplo AG (www.swoplo.com) ist die Teilnahme an den Webinaren kostenlos.

Alle Verwender von EPAL-Ladungsträgern sind eingeladen teilzunehmen und ihre Fragen und Erfahrungen einzubringen. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird eine zeitnahe Anmeldung zu den Webinaren empfohlen. Details zur Anmeldung finden sie in Kürze unter: http://www.epal-academy.org.

Über EPAL Academy:
Seit 2014 ist die EPAL Academy das Informations-, Kompetenz- und Schulungszentrum der European Pallet Association e.V. (EPAL). Mit modular aufgebauten oder individuell entwickelten Seminaren und Workshops richtet sich die Academy an Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen in Industrie, Handel und Logistik. Im Mittelpunkt des Schulungsangebots stehen das bewusste Gestalten logistischer Prozesse durch unterschiedliche Ladungsträger und deren optimaler Einsatz für die jeweilige Anwendung. Für die Unternehmen, bei denen die Schulungen direkt vor Ort stattfinden, geht es um die Optimierung von Kosten und (Prozess-)Sicherheit.

(Quelle: EPAL e.V.)

 

Rekordergebnis: 115,8 Millionen EPAL-Paletten in 2017

Die European Pallet Association e.V. (EPAL) hat im Januar ein Rekordergebnis von 115,8 Millionen produzierten und reparierten EPAL Qualitäts-Ladungsträgern im Jahr 2017 verkündet. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Plus von fast 10%. Die reinen Produktionszahlen stiegen demnach 2017 um 9,7% auf 88,3 Mio. EPAL-Paletten. Die Reparaturzahlen kletterten auf 27,5 Mio. und schafften damit ein sattes Plus von 10% im Vorjahresvergleich.

Die EPAL Europalette gilt als Frühindikator für die Wirtschaft. Das seit Jahren steigende Konjunkturbarometer in wirtschaftlich starken Ländern hat die Nachfrage nach EPAL Europaletten im vergangenen Jahr auf ein Höchstniveau getrieben, die Kapazitäten der EPAL-Produzenten und Reparateure sind seit Monaten voll ausgelastet. Die anhaltend hohe Nachfrage nach Schnittholz hat in 2017 zu einer Verknappung des Rohstoffes und zu einer massiven Preiserhöhung bei Paletten-Schnittholz geführt, was den Kostendruck bei EPAL Paletten-Produzenten erhöht hat.

Martin Leibrandt, CEO der EPAL: „Die aktuellen Nachfragespitzen können mit einer soliden Planung und einer langfristigen Partnerschaft zwischen EPAL Paletten-Produzenten, Lieferanten und Kunden aufgefangen werden. Industrie- und Handelspartner, die frühzeitig geplant haben und auf langfristige Lieferantenbeziehungen Wert legen, sind gut und sicher versorgt. Die hervorragenden 2017er Zahlen sind das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit aller EPAL Nationalkomitees und Lizenznehmer und ein Zeichen dafür, dass Industrie und Handel verstärkt auf unabhängig geprüfte Qualität und Sicherheit setzen, die sich langfristig auszahlen.“

Das EPAL System mit seinen drei Säulen der einheitlichen internationalen Normierung, der unabhängigen Qualitätssicherung und der Sicherung und Verfolgung der Markenrechte garantiert Verwendern hochwertige Qualitätsladungsträger für eine funktionierende globale Logistik. EPAL Europaletten sind mehrfach verwendbar und mit geringem finanziellen Aufwand reparierbar und schonen die natürlichen Ressourcen.

(Quelle: EPAL e.V.)

Swissbau 2018 in Basel: „Collaboration“ für das Holz

Vom 16. bis 20. Januar 2018 findet in Basel die Swissbau statt. Der Holzbau präsentiert sich im „Swissbau Focus“ mit Vorträgen und Lounge sowie im „Swissbau Innovation Lab“, einer Sonderschau zur digitalen Transformation der Baubranche. Verbinden Sie Ihren Besuch mit interessanten Vorträgen und Diskussionen zum Thema Holz – mit Beteiligung von Holzbau Schweiz – im Focus der Swissbau (Halle 1.0)

Der vernetzte Auftritt für das Holz wird von Lignum, Holzbau Schweiz und der Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau realisiert, dies mit Unterstützung des Bundesamtes für Umwelt BAFU im Rahmen des Aktionsplans Holz. Die Präsenz erfolgt im «Swissbau Focus», einer reichhaltigen Veranstaltungs- und Netzwerkplattform, sowie im „Swissbau Innovation Lab“, einer Sonderschau zur digitalen Transformation der Baubranche.

Die grösste Baumesse der Schweiz bringt alles zusammen. Unter dem Motto „Collaboration – alle zusammen oder jeder für sich?“ steht 2018 das Zusammenwirken des grossen Gefüges von Akteuren der Schweizer Bauwirtschaft im Zentrum. Dazu werden rund 100‘000 Besucher erwartet. Wie schon vor zwei Jahren ist der Besucherpavillon in Buchenholz zentral beim Eingang der Halle 1.0 Süd präsent und dient ebenerdig als lnformationsbereich für Besucher.

„Swissbau Innovation Lab“
Die Sonderschau macht die Chancen der digitalen Transformation in der Bauwirtschaft erleb- und begreifbar. Dabei fördert sie die Vernetzung aller Marktteilnehmer und bringt alle am Bauprozess Beteiligten aus Planung, Bau, Nutzung und Betrieb zusammen. Der Beitrag der „Collaborateure“ für das Holz am Innovation Village ist, den Besuchern das „digitale Bauen“ anhand einer heute schon zum Alltag gehörenden – zumindest im Bauen mit Holz –, vereinfachten, aber erlebbaren Prozesskette vorzuführen. Bei interaktiven Rundgängen im iRoom lässt sich diese digitale Welt anhand von Digital Use Cases hautnah erleben, z.B. wie Gebäude in Holz in naher Zukunft geplant, gebaut, genutzt und betrieben werden.

„Swissbau Focus“
Seit der Lancierung vor sechs Jahren hat sich „Swissbau Focus“ zu einem Netzwerk- und Veranstaltungsplattform von hoher Relevanz entwickelt, wo Baubranche, Politik, Wirtschaft, Medien und Behörden aufeinandertreffen. Doch die Zusammenarbeit ist umso herausfordernder, je komplexer die Prozesse und je höher die Ansprüche sind. Man arbeitet Hand in Hand – selbst dann, wenn man in Konkurrenz zueinander steht. «Collaboration» heisst das Schlagwort. Erfolgreich sind jene, die das Zusammenspiel von Planung, Bau und Nutzung als Ganzes sehen, es auf die baukulturellen, ökologischen und ökonomischen Faktoren hin analysieren und entsprechend handeln. Die «Collaboration» für das Holz trägt über die gesamte Messedauer zu diesem reichhaltigen Veranstaltungsprogramm bei – siehe Kasten.

Die Lounge der „Collaborateure“ für das Holz
Lignum, Holzbau Schweiz und die Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau betreiben gemeinsam eine grosszügig gestaltete Lounge, welche Platz für den direkten Austausch in Musse bietet. Dazu werden alle 20 Statuen der Aktion #WOODVETIA für mehr Schweizer Holz versammelt – eine einmalige Gelegenheit, um mit der geballten Ladung Schweizer Geschichte in Form der aussergewöhnlichen Skulpturen aus Schweizer Holz in direkten Kontakt zu treten.

Im Mittelpunkt der von der Wald- und Holzbranche und dem Bundesamt für Umwelt BAFU lancierten Sensibilisierungskampagne #WOODVETIA stehen lebensgrosse Figuren von bedeutenden Schweizer Persönlichkeiten. Der Zürcher Künstler Inigo Gheyselinck hat die Figuren unter Einbezug verschiedener Partner aus der Wald- und Holzbranche geschaffen. Sie wirken so verblüffend echt, dass sie die Betrachterinnen und Betrachter sofort in ihren Bann ziehen.

Die Figuren wurden aus einem Baum hergestellt, der aus der Region stammte, in der die jeweilige Persönlichkeit gelebt oder gewirkt hat. Die Figuren repräsentieren damit auch die Vielfalt von Schweizer Hölzern. Die verwendeten Bäume standen bereits zu Lebzeiten der abgebildeten Personen im Wald. Das Holz ist demnach zum Teil mehrere hundert Jahre alt. Dadurch veranschaulicht #WOODVETIA auch die historische Dimension des heimischen Werkstoffs.

Beiträge zum Thema Holz im „Swissbau Focus“ Halle 1 Süd

Dienstag, 16. Januar 2018
Vom guten Holzbau zur hochwertigen Publikation

Mittwoch, 17. Januar 2018
Swissbimlibrary: ‹Bessere Daten -> bessere Entscheidungen -> bessere Bauten›

Donnerstag, 18. Januar 2018
BIM und Bauen 4.0: ‹Serie 1 vs. Prototyp – wie Wissen aus Planung und Ausführung
zusammenkommt›

Donnerstag, 18. Januar 2018
Ja zum Energiegesetz – Bedeutung für den Gebäudepark Schweiz?

Donnerstag, 18. Januar 2018
Hoch hinaus mit Holz

Donnerstag, 18. Januar 2018
Solarwirtschaft – Marktvorteile durch Fachkompetenz

Donnerstag, 18. Januar 2018
Vorgehen bei Ausschreibungen mit Schweizer Holz für öffentliche und private Bauten

Freitag, 19. Januar 2018
Städtische Architektur mit Holz – kosteneffizient, ressourcenintelligent, sozialkohärent

Freitag, 19. Januar 2018
Hochschulbildung 2030: Die Bauplanung verändert sich – und die Bildung?

Freitag, 19. Januar 2018
Swissbimlibrary: ‹Bauteil- und Produktdeklaration bei Bauen 4.0›

Samstag, 20. Januar 2018
Die Natur plant mit – Bauen mit Naturgefahren

Weitere Informationen unter: www.swissbau.ch/veranstaltungen