Dossier „Holz macht Karriere“ des Bundesamts für Umwelt

Unter dem Titel „Holz macht Karriere“ widmet das Bundesamt für Umwelt die zweite Ausgabe des im Mai erschienenen Magazins „die umwelt“ dem Thema Holz.

In einem Dossier werden folgende Aspekte behandelt:

  • Was Konsumentinnen und Konsumenten tun können
  • Wie Holz optimal genutzt wird
  • Was sich Holzunternehmer wünschen
  • Warum Holz das «Öl des 21. Jahrhunderts ist
  • Wie der Kanton Freiburg Holz fördert
  • Wo Berufsleute für die Holzbranche fit gemacht werden
  • Wie man Emotionen für Holz weckt

Das Magazin kann auf der Webseite des BAFU als PDF heruntergeladen oder als Druckversion kostenlos bestellt werden:
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(Quelle: www.bafu.admin.ch)

Deutschlands Säger klagen über Mangel an Frischholz

Die deutsche Sägereibranche blickt zwar auf ein insgesamt befriedigendes erstes Halbjahr zurück, doch angesichts des noch zu erwartenden Kalamitätsholzes sieht sie die Aussichten deutlich getrübt. Kritisch sei für die Sägeindustrie die ausbleibende Frischholzversorgung, so der Deutsche Säge- und Holzindustrie-Bundesverband DeSH.

Aufgrund des Einschlagstopps in vielen Regionen sei die Versorgungssituation mittlerweile sehr angespannt. Die Rundholzqualität sinke zudem durch Überlagerung, und zum Sturmholz komme inzwischen das Käferholz hinzu. Sortimente mit etwas geringerem optischen Anspruch würden in letzter Zeit verstärkt produziert und stünden inzwischen deutlich unter Preisdruck.

‹Es wird eine grosse Herausforderung, derartige Schadholzströme weiterhin in grossem Stil aufzunehmen und auf den unterschiedlichen globalen Exportmärkten wettbewerbsfähig absetzen zu können›, meint DeSH-Hauptgeschäftsführer Lars Schmidt. Insgesamt macht die deutsche Sägeindustrie derzeit fast 40% ihres Umsatzes im Ausland, knapp die Hälfte davon ausserhalb der Eurozone.

Marktentwicklung in den USA und China bereitet Sorge

Dabei beunruhigt die deutschen Säger die Marktentwicklung in den USA und in China. In den Monaten Juni bis August ist der Preisindex für Bauholzsortimente in den USA gemäss DeSH von fast 600 auf 450 US-Dollar gefallen. Damit kehrt der Index auf den Wert zu Jahresbeginn zurück. Neben dem Preiszerfall kämpfen die deutschen Sägewerke mit deutlich schlechteren Qualitäten, die auch vom US-Markt kaum mehr aufgenommen werden.

Die Nachfragesituation in China ist aus Sicht der deutschen Sägeindustrie ähnlich angespannt: Von Januar bis Mai 2018 wurden insgesamt 61% weniger Nadelschnittholz aus Deutschland nach China exportiert als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Siehe auch folgende Beiträge auf www.lignum.ch:

(Quelle: www.lignum.ch)