Christian Kühnhold ist neuer CEO bei EPAL

Ab Oktober übernimmt Christian Kühnhold die Verantwortung für das Generalsekretariat der EPAL. Dies ist in den letzten Jahren von Martin Leibrandt geleitet worden, der es auf einen guten Weg gebracht und viele neue Projekte angestoßen hat. Christian Kühnhold war zuletzt 13 Jahre CEO der PAKi Logistics GmbH und Mitglied des Boards der Faber Halbertsma Groep B.V. Er hat in diesem Rahmen vor sechs Jahren die IPP Germany GmbH mit initiiert und seitdem aufgebaut.

„Christian Kühnhold ist mit dem Palettenmarkt und dem Management offener Pools auf internationaler Ebene hervorragend vertraut“, betont Robert Holliger, der Präsident der European Pallet Association e.V. (EPAL). Im Vorstand des internationalen Verbandes ist man überzeugt, dass er der EPAL wichtige Impulse für eine erfolgreiche Weiterentwicklung geben wird. Ziel ist es, die Europalette unter der Marke EPAL weiter zu stärken, die Ausbreitung in neue Märkte voranzutreiben und weitere Produkte zu etablieren.

Ein aktuell sehr wichtiges Projekt ist iPAL, in dessen Rahmen die Europalette in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML mit Intelligenz versehen wird, um auf dieser Basis neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

(Quelle: European Pallet Association e.V. EPAL)

Neue Bestimmungen für Plastik in Saudi-Arabien

Um Umwelt- und Gesundheitsrisiken entgegenzuwirken, hat Saudi-Arabien im Dezember 2017 eine neue Regulierungsvorschrift für Kunststoff eingeführt, von der auch Verpackungsmaterial betroffen ist. Switzerland Global Enterprise hat die wichtigsten Informationen dazu zusammengestellt.

Plastiktaschen, Plastikhüllen oder auch Plastikteller – von der neuen Vorschrift sind die verschiedensten Produkte betroffen. Die Plastikprodukte müssen neu aus einem zugelassenen oxo-biologischen abbaubarem Material bestehen, heisst es in den Bestimmungen der dafür zuständigen saudischen Organisation (SASO). «Dabei wird kein Unterschied gemacht, ob der Kunststoff in Saudi-Arabien produziert oder in das Land eingeführt wird», erklärt Larbi El-Attari vom Swiss Business Hub Middle East in Saudi-Arabien. Nicht konforme Produkte dürfen demnach nicht mehr eingeführt werden.

Produkte und Verpackungen, welche mit Polyethylen oder Polypropylen hergestellt werden, müssen die neuen Vorschriften erfüllen und eine oxo-biologisch abbaubare Masterbatch von einem Zulieferer enthalten, der durch die saudi-arabische Regierung zugelassen wurde. Um die importierten Produkte genau zu kontrollieren, arbeitet der Zoll in Saudi-Arabien mit einem Labor zusammen.

Welche Produkte sind betroffen?

Entgegen den uns bisher vorliegenden Informationen ist auch die Verpackung betroffen. Dies besagt eine Konkretisierung der Regulierung durch die saudischen Zollbehörden, die S-GE seit Kurzem vorliegt. Damit müssen ab dem 12. Dezember 2017 die Plastikprodukte (welche auf der HS-Code-Liste aufgeführt sind) sowie das Verpackungsmaterial für die Entsendungen schrittweise mit dem Logo «biologisch abbaubar» versehen werden. Damit wird sichergestellt, dass auch Einweg-Kunststoffprodukte aus Polyethylen oder Polypropylen mit einer Foliendicke von 250 Mikron oder weniger, die üblicherweise für Verpackungen verwendet werden (beispielsweise Tragtaschen, Umhüllungen und ähnliche Anwendungen), oxo-biologisch abbaubar sind. Ohne das entsprechende Logo können die Exporte nicht nach Saudi-Arabien eingeführt werden. Um das Logo verwenden zu dürfen, brauchen die Hersteller oder Importeure von der zuständigen Organisation SASO eine Lizenz. Gleichzeitig müssen die Unternehmen ein Verpflichtungsschreiben des Importeurs beilgegen, dass die Vorschriften für die biologisch abbaubaren Kunststoffprodukte auch bei künftigen Sendungen befolgt werden.

Eine Liste mit den Produkten, welche die entsprechende Deklaration brauchen, sowie eine Erklärung der neuen Richtlinie finden Sie auf der Webseite von Switzerland Global Enterprise. Ausserdem gibt es eine Übersicht, welche Produkte ab wann von der Regulierung betroffen sind.

Zur Webseite von Switzerland Global Enterprise

Offizielle Liste der saudi-arabischen Standards
Auf folgender Webseite sind die saudi-arabischen Standards für die Einfuhr von Kunststoffprodukten abrufbar. Danach treten die Bestimmungen für die verschiedenen Produkte zeitlich gestaffelt in Kraft – für einige Kunststoffverpackungsfolien wie beispielsweise Luftpolsterfolie ab Februar 2019
https://www.saso.gov.sa/en/Certification/Certificates_of_conformity/Pages/Registration_of_plastic_products.aspx

(Quelle: Switzerland Global Enterprise, SASO)