Stellungnahme des FEFPEB zu einem möglichen „No Deal-Brexit“

Die Fédération Européenne des Fabricants de Palettes et Emballages en Bois (FEFPEB) hat sich in einer Stellungnahme vom 22. Februar 2019 dafür ausgesprochen, Grossbritannien im Falle eines „No Deal-Brexits“ beim Handel mit Holzpaletten und -verpackungen weiterhin wie ein EU-Mitglied zu behandeln und nicht den Anforderungen des ISPM 15-Standards zu unterstellen. Die Organisation begründet es damit, dass die Risiken für die Pflanzengesundheit durch den Austritt Grossbritanniens aus der EU nicht steigen.

Gleichwohl sei sich die FEFPEB der enormen gesetzlichen und politischen Auswirkungen des Brexits bewusst. Für den Fall, dass Grossbritannien nach einem „No Deal“ den ISPM 15-Standards unterstellt werde, plädierte die Organisation für eine pragmatische Implementierung und Kontrollpolitik, um eine verheerende Unterbrechung des Handels nach dem Brexit zu vermeiden.

Die vollständige Stellungnahme der FEFPEB ist unter folgendem Link nachzulesen:
“NO DEAL” EXIT UNITED KINGDOM: STATEMENT FOR WOODEN PALLETS AND PACKAGING

(Quelle: FEFPEB)

BAFU zu Holzverpackungen nach ISPM 15-Standard

Mit den Holzverpackungen im internationalen Warenhandel können gefährliche Schädlinge eingeschleppt werden. Besonders problematisch ist beispielsweise der Asiatische Laubholzbockkäfer (ALB), der gesunde Bäume innert kurzer Zeit zum Absterben bringen kann. Damit dies nicht passiert, schreibt der «International Standard for Phytosanitary Measures Nr. 15» (ISPM 15 – Standard) eine Hitze- oder Gasbehandlung von Holzverpackungen vor.

Das Bundesamt für Umwelt BAFU stellt in einem Artikel die aktuellen Einfuhr- und Ausfuhrbestimmungen vor. Ausserdem werden Tipps zum richtigen Umgang mit Holzverpackungen auf Baustellen gegeben.

Zum Artikel mit weiterführenden Links auf der Webseite des BAFU

(Quelle: BAFU)