Auf dem Weg zur „intelligenten“ Palette – Halbzeit im EPAL Enterprise Lab

Ende 2017 wurde das EPAL Lab im Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund aus der Taufe gehoben. Logistikexperten der EPAL trafen auf ein Team von Experten aus der Verpackungs- und Handelslogistik, aus wissenschaftlichen Mitarbeitern mit Schwerpunkt IT und Software-Entwicklung. Gemeinsam traten sie an, um der Holzpalette „Intelligenz“ einzuhauchen, und um „das Datengold der Logistik“ zu heben. Anderthalb Jahre und einige Verwender-Workshops später sind die Begriffe weniger blumig, dafür die Ergebnisse und Anwendungen umso konkreter geworden.

Es geht zunächst um die serialisierte EPAL-Palette und um die daraus resultierenden Möglichkeiten: Denn eine detaillierte Waren- und Lademittelrückverfolgung mittels Identifikation und Tracking tragen dazu bei, die gesamte Lieferkette transparenter und effizienter zu machen. Darüber hinaus können alle Informationen, auch Positions- und Temperaturverlauf, mittels Tracker über eine Web-Plattform in Echtzeit abgerufen werden. Die Plattform ist die eigentliche Innovation, mit der die Palette vom Ladungsträger zum Informationsträger wird.

Das Projekt selbst bleibt laut Dr. Volker Lange, dem Leiter der Verpackungs- und Handelslogistik im Fraunhofer Institut, sehr komplex: „Mit einem Technologieeinsatz ist es nicht allein getan.“ Es geht nicht nur um den effektivsten Sensor oder die Größe des Akkus, sondern ganz besonders um Datenschutz und Datensicherheit und wer auf welche Daten Zugriff hat. Ende 2020 ist das Lab abgeschlossen und bis dahin wird sich die digitale Welt noch einmal verändert haben.

Info: Die EPAL ist vom 24. bis 26. September 2019 auf der FachPack in Nürnberg zu Gast, dort gibt es mehr Informationen über das EPAL Enterprise Lab. Wo: EPAL Deutschland in Halle 6, Stand 235.

(Quelle: European Pallet Association e.V. – EPAL)

Robert Holliger weitere drei Jahre Präsident der EPAL

Die jährliche Mitgliederversammlung der EPAL fand in diesem Jahr auf Einladung von EPAL France im südfranzösischen Toulouse statt. Bei Außentemperaturen über 40 Grad Celsius tagten der EPAL Vorstand und die Mitgliederversammlung am 27. und 28. Juni und stellten die Weichen und Strategien für die Arbeit der EPAL in den kommenden Jahren. Die Mitgliederversammlung wählte einstimmig den gesamten EPAL Vorstand wieder und bestätigte den seit 2010 amtierenden Präsidenten Robert Holliger in seinem Amt.

Robert Holliger ist Gründungsmitglied der EPAL und hat in seiner Funktion als Präsident der EPAL entscheidend zur Entwicklung und zum anhaltenden Erfolg des weltweit größten Qualitätssicherungsverbandes für Ladungsträger beigetragen. Mit der Wiederwahl des Vorstands und des Präsidenten kann die erfolgreiche Arbeit der EPAL kontinuierlich weiter fortgeführt werden.

Zur Pressemitteilung der EPAL

(Quelle: European Pallet Association e.V. – EPAL)

Jetzt für den 69. FEFPEB Kongress in Hamburg anmelden

Die Fédération Européenne des Fabricants de Palettes et Emballages en Bois (FEFPEB) – the European Federation of Wooden Pallet and Packaging Manufacturers veranstaltet ihren 69. Kongress am 9. und 10. Oktober 2019 in Hamburg. Die Organisatoren empfehlen allen interessierten Mitgliedern, sich so bald wie möglich anzumelden. Gastgeber ist der deutsche Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V.

Das Programm und den Link zur Anmeldung finden Sie hier

(Quelle: FEFPEB)

Manifest der Europäischen Holzbearbeitungsindustrie 2019-2024 verfügbar

Das Manifest der Europäischen Holzbearbeitungsindustrie ist jetzt verfügbar: Nach seiner Veröffentlichung hat das CEI-Bois-Sekretariat eine Reihe von Kurzfilmen produziert, die über den Twitter-Account, den Youtube-Kanal und die Website von CEI-Bois verbreitet werden. Die Videos werden wöchentlich veröffentlicht. CEI-Bois ist der Europäische Verband der holzverarbeitenden Industrie.

Das Manifest finden Sie hier zum Download

Zu den Videos auf der Website des CEI-Bois

(Quelle: CEI-Bois, Newsletter 5/2019)

Ökologische Packmittel: Paletten und Kisten aus Holz sind echte Umweltschützer

In einer Pressemitteilung plädiert der deutsche Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackungen (HPE) e.V. für Paletten und Kisten aus Holz im Sinne des Umweltschutzes. So würden die Verbraucher heute bei Lebensmitteln verstärkt auf biologischen Anbau achten, Kleidung soll aus atmungsaktiven Naturfasern hergestellt sein und bei Möbeln seien verstärkt wohngesunde Materialien nachgefragt. Wichtig sei dabei jedoch auch, wie ökologisch und nachhaltig die Packmittel, mit denen diese Produkte auf nationalen und internationalen Routen bewegt werden. So seien Packmittel aus Holz, das aus heimischen Wäldern gewonnen wird, echte Umweltschützer.

Die gesamte Pressemitteilung finden sie hier

(Quelle: HPE e.V.)

 

EPAL-Paletten dürfen künftig auch mit Inkjet-Druck gekennzeichnet sein

Neben der Kennzeichnung durch Einbrand hat die EPAL jetzt auch die Kennzeichnung durch Inkjet-Druck zugelassen. Das Inkjet-Druckverfahren für die Kennzeichnung von Eck- und Mittelklötzen ist ab dem 1. August 2019 zugelassen und im Technischen Regelwerk der EPAL mit aufgenommen worden. Das neue Druckverfahren ist zunächst auf die Produktion von EPAL-Paletten beschränkt.

Sowohl die Zulassung des Inkjet-Drucks als auch die ständige Kontrolle der Qualität von Paletten und Kennzeichnung ist Teil des Qualitätssicherungssystems der EPAL, in dessen Rahmen nahezu jeder der weltweit mehr als 1.500 Lizenznehmer mindestens einmal im Monat geprüft wird. EPAL-Lizenznehmer finden im Mitgliederbereich der EPAL Webseite eine Liste der zugelassenen Drucksysteme und Tinten und darüber hinaus alle wichtigen Informationen vom Druckverfahren bis zur Anmeldung und Zulassung. Bei weiteren Fragen steht Ihnen das EPAL Team gerne zur Verfügung info@epal-pallets.org.

Weitere Informationen

(Quelle: European Pallet Association e.V. – EPAL)

Impressionen VHPI Generalversammlung 2019

Die VHPI-Generalversammlung 2019 fand am 12. Juni bei der Weinig Holz-Her Schweiz AG in Inwil statt. Dr. Mario Kordt, Vorstandsmitglied der Weinig-Gruppe, sprach über das Thema „Industrie 4.0 im Holzgewerbe“. VHPI-Präsident Marco Deplazes wurde für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt, ebenso Vorstandsmitglied Patrick Schwab.

Das Thema Digitalisierung betrifft alle Lebensbereiche und steht damit auch bei Wirtschaftsunternehmen ganz oben auf der Agenda. Doch wie können mittelständische Unternehmen die Digitalisierung umsetzen? Dr. Mario Kordt, Vorstandsmitglied der Weinig-Gruppe sprach über das Thema Industrie 4.0 und erklärte, wie KMU diese komplexe Aufgabe angehen können. In Europa, besonders in der Schweiz und Deutschland, überlege man erst, wie eine Aufgabe zu 100% umgesetzt werden kann. Heute sei es aber wichtiger, mit einer guten – nicht perfekten – Lösung als Erster auf den Markt zu kommen. Optimierungen werden dann in einem zweiten Schritt vorgenommen. In diesem Punkt seien die Amerikaner und Chinesen den Europäern voraus. Anhand des Leitfadens Industrie 4.0, den der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mittelständischen Unternehmen als Orientierungshilfe zur Einführung an die Hand gegeben hat, erläuterte der 47-Jährige, wie KMU vorgehen können. „Stop starting, start finishing!“ lautete Dr. Kordts Rat an die versammelten VHPI-Mitglieder.

Stephan Bitterlin, der im vergangenen Oktober mit der Geschäftsleitung des SVI auch die Leitung des VHPI übernommen hat, stellte sich vor. Er überliess es aber den Vorstandsmitgliedern, das Jahr 2018 aus ihrer Sicht zu beschreiben: Welche Entwicklungen gab es, was waren die Herausforderungen und welche Erwartungen an die Zukunft haben sie? Marco Deplazes, Alois Mathis und Robert Holliger „machten Nägel mit Köpfen“, berichteten in ihren Statements über ihre persönlichen Erfahrungen und die Entwicklungen am Markt für Holzverpackungen allgemein – und schlugen jeweils am Ende einen Nagel in den bereitgestellten Holzbalken.

Neben den Berichten aus den einzelnen Ressorts stand die Wiederwahl von VHPI-Präsident Marco Deplazes und Vorstandsmitglied Patrick Schwab an, der nicht an der Versammlung teilnehmen konnte. Beide wurden in ihren Ämtern bestätigt. Die Versammlung klang bei „urchiger Choscht“ gemütlich aus.

Einen herzlichen Dank an die Weinig Holz-Her Schweiz AG für ihre Gastfreundschaft.

 

Bildergalerie VHPI-Generalversammlung 2019:  

     

     

     

     

EPAL goes India

Seit dem 1. Mai 2019 hat die EPAL ihren ersten Lizenznehmer für die Produktion von Chemiepaletten auf dem indischen Subkontinent. Der Produzent von Holzpaletten und -Transportboxen hat über die Lizenz zum Bau von Chemiepaletten hinaus auch die Lizenz zur Produktion und zur Reparatur von EPAL Europaletten erworben.

Das Unternehmen des neuen EPAL Lizenznehmers liegt im Bundesstaat Maharashtra, in der Region Taloja, unweit der Städte Mumbai und Navi Mumbai. Beides sind wichtige Wirtschaftsmetropolen für die Chemische und Petrochemische Industrie, für die Herstellung von Arzneimitteln und für den Maschinenbau.

Große, international tätige Unternehmen, die einen hohen Bedarf an ISPM 15 behandelten Qualitätspaletten für den Export haben, sind in der Region vertreten. „Die Nachfrage nach EPAL Paletten ist in den letzten Jahren enorm angestiegen. Es war eine logische Konsequenz für uns, EPAL mit in unser Sortiment aufzunehmen“, so das Argument des neuen Lizenznehmers. Darüber hinaus war es immer schon der Traum des Firmengründers gewesen, eines Tages EPAL Paletten zu produzieren. “We believe in quality”, lautet das Firmenmotto, dem sich die EPAL uneingeschränkt anschließt.

Die erste EPAL Lizenz in Indien wurde bereits 1999 zur Produktion von Gitterboxen vergeben, 2017 folgten Lizenzen zur Produktion von EPAL Europaletten und der EPAL 3-Palette.

(Quelle: www.epal.eu)

Ordentliche Generalversammlung des VHPI am 12. Juni 2019

Am Mittwoch, 12. Juni 2019, findet von 15.30 Uhr bis 19.15 Uhr die ordentliche Generalversammlung des VHPI statt. Gastgeber ist die Weinig Holz-Her Schweiz AG in Inwil. Neben einer Kurzpräsentation und Besichtigung des Showrooms spricht Dr. Mario Kordt, Vorstandsmitglied der Weinig-Gruppe, über das Thema „Industrie 4.0 im Holzgewerbe – Was ist Industrie 4.0 und was bedeutet sie für uns?“

Programm:

15.30 – 16.00 Uhr:

Begrüssungskaffee

16.00 – 17.30 Uhr:

Präsentation des Gastgebers
Industrie 4.0 – Referat von Dr. Mario Kordt
Vorführung Showroom

18.00 – 19.15 Uhr:

VHPI Generalversammlung

19.15 Uhr:

„Urchigi Choscht“

 

Traktanden:
1. Eröffnung Generalversammlung
2. Wahl Stimmzähler
3. Protokoll der Generalversammlung vom 7. Juni 2018 in Ebikon
4. Jahresbericht 2018
5. Jahresprogramm 2019
– ISPM 15
– EPAL
– FEFPEB
– Arbeitssicherheit
6. Verbandsrechnung 2018
7. Revision / Entlastung des Vorstands
8. Forecast 2019 / Budget 2020
9. Wahlen
10. Mutationen
11. Verschiedenes

Bitte melden Sie sich bis Freitag, 31. Mai 2019, per E-Mail an info@vhpi.ch verbindlich zur Generalversammlung an.