Jahresbericht des BAFU über ISPM-Kontrollen 2020

Zum Jahresbeginn 2020 ist die Verordnung des BAFU über phytosanitäre Massnahmen für den Wald (VpM-BAFU), Änderung mit Beschluss vom 9. November 2019, in Kraft getreten. Der Jahresbericht 2020 gibt einen Überblick über die erfolgten ISPM-Kontrollen im vergangenen Jahr.

Die Ergebnisse in Kürze:

Gemäss Bericht erhöhte sich das Anmeldevolumen 2020 um 50 %, sicherlich auch wegen der geänderten Verordnung mit erweiterter Anmeldepflicht. ALB-Funde habe es keine gegeben, dafür Funde von Käfern und Larven von Bohrkäfern aus der Familie der Bostrychidae und von Bockkäfern aus der Familie der Cerambycidae.

Die Zahl der verfügten Container stieg gegenüber dem Vorjahr wieder etwas an. Die Anzahl Container mit B4-Verfügungen (Lebende Organismen, frisches Bohrmehl, frische Bohr- oder Ausfluglöcher) und somit mit begleiteten Vernichtungen verdoppelte sich. Schwierig abzuschätzen sei, welchen Einfluss die Corona-Pandemie auf diese Importtätigkeiten hatten.

Der Anteil von Kontrollen in der Nordwestschweiz nahm gegenüber dem Vorjahr um 12 % ab. Der Anteil von Inspektionen in der Regionen Ostschweiz (einschließlich Liechtenstein) nahm in diesem Zeitraum um 8.5 % zu.

Die Anzahl von Containern aus China war anteilmäßig zum Gesamtanmeldevolumen um 9 % geringer als im Vorjahr, in der Menge aber höher. Der Anteil von Sendungen aus Taiwan nahm um 11 % zu. Holzverpackungen aus China, Indonesien, Indien und Südkorea wurden am häufigsten beanstandet.

Steinprodukte nahmen zu, deren Anteil an der Gesamtmenge war aber geringer als im Vorjahr. Markant stieg die Warenmenge von Eisen und Stahl (ZK 73) an, anteilmäßig um 26 %. Dies schlug sich auch bei der Anzahl von verfügten Containern dieser Warengruppe nieder.

BAFU-Jahresbericht 2020 (PDF)

(Quelle: BAFU)

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