Impressionen VHPI Generalversammlung 2019

Die VHPI-Generalversammlung 2019 fand am 12. Juni bei der Weinig Holz-Her Schweiz AG in Inwil statt. Dr. Mario Kordt, Vorstandsmitglied der Weinig-Gruppe, sprach über das Thema „Industrie 4.0 im Holzgewerbe“. VHPI-Präsident Marco Deplazes wurde für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt, ebenso Vorstandsmitglied Patrick Schwab.

Das Thema Digitalisierung betrifft alle Lebensbereiche und steht damit auch bei Wirtschaftsunternehmen ganz oben auf der Agenda. Doch wie können mittelständische Unternehmen die Digitalisierung umsetzen? Dr. Mario Kordt, Vorstandsmitglied der Weinig-Gruppe sprach über das Thema Industrie 4.0 und erklärte, wie KMU diese komplexe Aufgabe angehen können. In Europa, besonders in der Schweiz und Deutschland, überlege man erst, wie eine Aufgabe zu 100% umgesetzt werden kann. Heute sei es aber wichtiger, mit einer guten – nicht perfekten – Lösung als Erster auf den Markt zu kommen. Optimierungen werden dann in einem zweiten Schritt vorgenommen. In diesem Punkt seien die Amerikaner und Chinesen den Europäern voraus. Anhand des Leitfadens Industrie 4.0, den der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mittelständischen Unternehmen als Orientierungshilfe zur Einführung an die Hand gegeben hat, erläuterte der 47-Jährige, wie KMU vorgehen können. „Stop starting, start finishing!“ lautete Dr. Kordts Rat an die versammelten VHPI-Mitglieder.

Stephan Bitterlin, der im vergangenen Oktober mit der Geschäftsleitung des SVI auch die Leitung des VHPI übernommen hat, stellte sich vor. Er überliess es aber den Vorstandsmitgliedern, das Jahr 2018 aus ihrer Sicht zu beschreiben: Welche Entwicklungen gab es, was waren die Herausforderungen und welche Erwartungen an die Zukunft haben sie? Marco Deplazes, Alois Mathis und Robert Holliger „machten Nägel mit Köpfen“, berichteten in ihren Statements über ihre persönlichen Erfahrungen und die Entwicklungen am Markt für Holzverpackungen allgemein – und schlugen jeweils am Ende einen Nagel in den bereitgestellten Holzbalken.

Neben den Berichten aus den einzelnen Ressorts stand die Wiederwahl von VHPI-Präsident Marco Deplazes und Vorstandsmitglied Patrick Schwab an, der nicht an der Versammlung teilnehmen konnte. Beide wurden in ihren Ämtern bestätigt. Die Versammlung klang bei „urchiger Choscht“ gemütlich aus.

Einen herzlichen Dank an die Weinig Holz-Her Schweiz AG für ihre Gastfreundschaft.

 

Bildergalerie VHPI-Generalversammlung 2019:  

     

     

     

     

EPAL goes India

Seit dem 1. Mai 2019 hat die EPAL ihren ersten Lizenznehmer für die Produktion von Chemiepaletten auf dem indischen Subkontinent. Der Produzent von Holzpaletten und -Transportboxen hat über die Lizenz zum Bau von Chemiepaletten hinaus auch die Lizenz zur Produktion und zur Reparatur von EPAL Europaletten erworben.

Das Unternehmen des neuen EPAL Lizenznehmers liegt im Bundesstaat Maharashtra, in der Region Taloja, unweit der Städte Mumbai und Navi Mumbai. Beides sind wichtige Wirtschaftsmetropolen für die Chemische und Petrochemische Industrie, für die Herstellung von Arzneimitteln und für den Maschinenbau.

Große, international tätige Unternehmen, die einen hohen Bedarf an ISPM 15 behandelten Qualitätspaletten für den Export haben, sind in der Region vertreten. „Die Nachfrage nach EPAL Paletten ist in den letzten Jahren enorm angestiegen. Es war eine logische Konsequenz für uns, EPAL mit in unser Sortiment aufzunehmen“, so das Argument des neuen Lizenznehmers. Darüber hinaus war es immer schon der Traum des Firmengründers gewesen, eines Tages EPAL Paletten zu produzieren. “We believe in quality”, lautet das Firmenmotto, dem sich die EPAL uneingeschränkt anschließt.

Die erste EPAL Lizenz in Indien wurde bereits 1999 zur Produktion von Gitterboxen vergeben, 2017 folgten Lizenzen zur Produktion von EPAL Europaletten und der EPAL 3-Palette.

(Quelle: www.epal.eu)

Ordentliche Generalversammlung des VHPI am 12. Juni 2019

Am Mittwoch, 12. Juni 2019, findet von 15.30 Uhr bis 19.15 Uhr die ordentliche Generalversammlung des VHPI statt. Gastgeber ist die Weinig Holz-Her Schweiz AG in Inwil. Neben einer Kurzpräsentation und Besichtigung des Showrooms spricht Dr. Mario Kordt, Vorstandsmitglied der Weinig-Gruppe, über das Thema „Industrie 4.0 im Holzgewerbe – Was ist Industrie 4.0 und was bedeutet sie für uns?“

Programm:

15.30 – 16.00 Uhr:

Begrüssungskaffee

16.00 – 17.30 Uhr:

Präsentation des Gastgebers
Industrie 4.0 – Referat von Dr. Mario Kordt
Vorführung Showroom

18.00 – 19.15 Uhr:

VHPI Generalversammlung

19.15 Uhr:

„Urchigi Choscht“

 

Traktanden:
1. Eröffnung Generalversammlung
2. Wahl Stimmzähler
3. Protokoll der Generalversammlung vom 7. Juni 2018 in Ebikon
4. Jahresbericht 2018
5. Jahresprogramm 2019
– ISPM 15
– EPAL
– FEFPEB
– Arbeitssicherheit
6. Verbandsrechnung 2018
7. Revision / Entlastung des Vorstands
8. Forecast 2019 / Budget 2020
9. Wahlen
10. Mutationen
11. Verschiedenes

Bitte melden Sie sich bis Freitag, 31. Mai 2019, per E-Mail an info@vhpi.ch verbindlich zur Generalversammlung an.

Brexit und ISPM15

Noch ist nicht klar, wie der Brexit vollzogen wird und vor allem wann. Die Unsicherheit auf Seiten der Industrie, des Handels und in der Logistik ist groß – im Vereinigten Königreich selbst, aber auch in der gesamten EU. Das britische Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Angelegenheiten (DEFRA) hat mitgeteilt, dass, wenn das Vereinigte Königreich die EU ohne Vereinbarung verlässt, alle Holzverpackungen, einschließlich Paletten, Kisten, Kartons, Kabeltrommeln und Spulen, die sich zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU bewegen, den strengen Anforderungen der Internationalen Norm für Pflanzenschutzmaßnahmen Nr. 15 (ISPM15) entsprechen müssen und amtlichen Kontrollen unterzogen werden können.

Das bedeutet, dass alle Holzpackmittel und Paletten an den Grenzen der EU und UK auf ISPM15 hin kontrolliert werden. Problematisch kann dies für Verwender von Paletten in geschlossenen Pools werden, da deren Ladungsträger, die sich meist nur innerhalb der Grenzen der EU bewegen, in der Regel nicht ISPM15 behandelt sind. Und es wird auch über den Brexit hinaus ein Problem sein, da es im Vereinigten Königreich nicht genügend Trockenkammern gibt, um die Lücke zwischen behandelten und unbehandelten Paletten in kurzer Zeit zu schließen. In ihrem aktuellen Newsletter vom Mai 2019 weist die European Pallet Association e.V. darauf hin, dass EPAL-Paletten immer ISPM15 behandelt sind. Im Portfolio der EPAL befinde sich neben der Europalette unter anderem auch die EPAL 3 (1.000mm x 1.200 mm), die den Massen der in UK verwendeten Holzpaletten entspricht. Verwender von EPAL Paletten seien damit auf den Brexit bestens vorbereitet.

(Quelle: www.epal.eu)

Holzbau Kayser AG gibt sich neue Strukturen

Die Holzbau Kayser AG hat sich rückwirkend per 1. Januar 2019 neu gegliedert und die beiden Sparten Holzbau und Paletten in separate Einheiten ausgegliedert. Die neu gegründeten Gesellschaften firmieren von nun an Kayser Holzbau AG und Kayser Paletten AG. Ziel dieser strukturellen Veränderung sei der eigenständige Auftritt der in unterschiedlichen Märkten operierenden Einheiten, heisst es in einer Mitteilung des Unternehmens. Beide Gesellschaften werden weiterhin vollumfänglich vom Familienunternehmen Holzbau Kayser AG gehalten.

Zur Firmenwebseite: www.kayser.ch

(Quelle: Kayser Werke AG)

2018 war ein weiteres Erfolgsjahr für die EPAL

Bereits zum dritten Mal in Folge schließt die European Pallet Association e.V. (EPAL) ihr Geschäftsjahr mit einem sehr guten Ergebnis von über 100 Millionen produzierten und reparierten EPAL Ladungsträgern ab. 2018 produzierte und reparierte die EPAL rund 121,8 Millionen Ladungsträger. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Plus von 5,2% (2017 gesamt: 115,8 Millionen Stück).

Betrachtet man Produktion und Reparatur separat, wurden insgesamt 93,9 Mio. EPAL Ladungsträger produziert, 6,3% mehr als in 2017. Die Reparaturzahlen stehen wie im Vorjahr bei stabilen 27,5 Mio. Stk. Herausragend war die Steigerung der Produktion von EPAL Gitterboxen in 2018: Mit 408.076 produzierten Gitterboxen lag das Ergebnis bei plus 30% im Vergleich zu 2017.

Christian Kühnhold, CEO der EPAL: “Dank der intensiven Arbeit aller Lizenznehmer, aber auch dank der stabil starken Nachfrage im Bereich FMCG, in der allgemeinen und der Automobilzuliefer-Industrie, hat auch die EPAL eine entsprechend positive Entwicklung. Auf dieser Basis wollen wir, die EPAL, uns anstrengen, die Themen zu bearbeiten und die Hilfsmittel so bereit zu stellen, dass sich der freie Tauschpool noch besser entwickelt. Das betrifft die Weiterentwicklung bestehender Ladungsträger, z.B. zur intelligenten EPAL-Palette, oder die Markteinführung neuer Ladungsträger, wie die unabhängig geprüften EPAL CP-Paletten.“

Nach Angaben des Verbandes, sind EPAL Europaletten seit fast dreissig Jahren das Herzstück der Logistik, sie bewegen die globalen Warenströme und sind unverzichtbar für die Sicherheit und reibungslosen Abläufe gerade in automatisierten Hochregallagern. Die enormen Stückzahlen an A- und B- Qualitäten aus den Hochregallagern sorgen dafür, dass der offene Europalettenpool das engste Netz aller Tauschpoole ist. Verwender von EPAL Europaletten würden von den Vorteilen des offenen Pools profitieren, dem EPAL System, dessen Eckpfeiler die permanente Verfügbarkeit und globale Tauschfähigkeit, die Kostentransparenz und vertragliche Unabhängigkeit bilden.

Ergänzt werde das EPAL System durch die EPAL DNA, zu deren Kern die international einheitliche Normierung, die unabhängige Qualitätssicherung sowie die rechtliche Verfolgung von gefälschten Paletten gehören, heisst es in einer aktuellen Pressemitteilung.

Dank der Wiederverwendbarkeit von EPAL Paletten im offenen Pool würden Logistikkosten und der CO2-Ausstoss gesenkt. EPAL Paletten seien mit niedrigen Material- und Energiekosten reparierbar und am Ende ihres Lebenszyklus‘ vollständig recyclebar.

(Quelle: EPAL)

2018 war weiteres Erfolgsjahr für EPAL

Die EPAL erzielte 2018 erneut ein erfreuliches Ergebnis mit 121,8 Mio. produzierten und reparierten EPAL Ladungsträgern. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Plus von 5,2% (2017 gesamt: 115,8 Mio. Stk.). Betrachtet man Produktion und Reparatur separat, wurden 2018 insgesamt 93,9 Mio. EPAL Ladungsträger produziert, 6,3% mehr als in 2017. Die Reparaturzahlen stehen wie im Vorjahr bei stabilen 27,5 Mio. Stk. Herausragend war die Steigerung der Produktion von EPAL Gitterboxen in 2018: Mit 408.076 produzierten Gitterboxen lag das Ergebnis bei plus 30% im Vergleich zu 2017.

Christian Kühnhold, CEO der EPAL: “Dank der intensiven Arbeit aller Lizenznehmer, aber auch dank der stabil starken Nachfrage im Bereich FMCG, in der allgemeinen und der Automobilzuliefer-Industrie, hat auch die EPAL eine entsprechend positive Entwicklung. Auf dieser Basis wollen wir, die EPAL, uns anstrengen, die Themen zu bearbeiten und die Hilfsmittel so bereit zu stellen, dass sich der freie Tauschpool noch besser entwickelt. Das betrifft die Weiterentwicklung bestehender Ladungsträger, z.B. zur intelligenten EPAL-Palette, oder die Markteinführung neuer Ladungsträger, wie die unabhängig geprüften EPAL CP-Paletten.“

Seit fast dreißig Jahren sind EPAL Europaletten das Herzstück der Logistik, sie bewegen die globalen Warenströme und sind unverzichtbar für die Sicherheit und reibungslosen Abläufe gerade in automatisierten Hochregallagern. Die enormen Stückzahlen an A- und B- Qualitäten aus den Hochregallagern sorgen dafür, dass der offene Europalettenpool das engste Netz aller Tauschpoole ist. EPAL Europaletten Verwender profitieren von den Vorteilen des offenen Pools, dem EPAL System, dessen Eckpfeiler die permanente Verfügbarkeit und globale Tauschfähigkeit, die Kostentransparenz und vertragliche Unabhängigkeit bilden.

Ergänzt wird das EPAL System durch die EPAL DNA, zu deren Kern die international einheitliche Normierung, die unabhängige Qualitätssicherung sowie die rechtliche Verfolgung von gefälschten Paletten gehören.

Ökologische Verantwortung und Nachhaltigkeit sind weitere Kernstücke unserer DNA.

Dank der Wiederverwendbarkeit von EPAL Paletten im offenen Pool lassen sich Logistikkosten und CO2-Ausstoß senken. EPAL Paletten sind mit niedrigen Material- und Energiekosten reparierbar und am Ende ihres Lebenszyklus‘ vollständig recyclebar.

(Quelle: www.epal.eu)

Stellungnahme des FEFPEB zu einem möglichen „No Deal-Brexit“

Die Fédération Européenne des Fabricants de Palettes et Emballages en Bois (FEFPEB) hat sich in einer Stellungnahme vom 22. Februar 2019 dafür ausgesprochen, Grossbritannien im Falle eines „No Deal-Brexits“ beim Handel mit Holzpaletten und -verpackungen weiterhin wie ein EU-Mitglied zu behandeln und nicht den Anforderungen des ISPM 15-Standards zu unterstellen. Die Organisation begründet es damit, dass die Risiken für die Pflanzengesundheit durch den Austritt Grossbritanniens aus der EU nicht steigen.

Gleichwohl sei sich die FEFPEB der enormen gesetzlichen und politischen Auswirkungen des Brexits bewusst. Für den Fall, dass Grossbritannien nach einem „No Deal“ den ISPM 15-Standards unterstellt werde, plädierte die Organisation für eine pragmatische Implementierung und Kontrollpolitik, um eine verheerende Unterbrechung des Handels nach dem Brexit zu vermeiden.

Die vollständige Stellungnahme der FEFPEB ist unter folgendem Link nachzulesen:
“NO DEAL” EXIT UNITED KINGDOM: STATEMENT FOR WOODEN PALLETS AND PACKAGING

(Quelle: FEFPEB)